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Miasmatik

Samuel Hahnemann erkannte schon damals, dass kranke Patienten nach der Gabe des richtigen homöopathischen Mittels trotz anfänglicher Gesundung in der Folgezeit wieder erkrankten. Während seiner Ursachensuche prägte er den Ausdruck Miasma. Ein Miasma war nach Hahnemann das sogenannte “Ur-Übel”, welches es zu behandeln galt.In der Zeit nach Hahnemann wurden die Theorien über die Miasmen immer wieder neueren Erkenntnissen angepasst und leicht abgewandelt.

Unsere Therapien beruhen auf dem sogenannten “Miasmenhaus”. Dieses Miasmenhaus besitzt vier Etagen (Keller, Erdgeschoss, Dachgeschoss, Dach).

Die Krankheiten setzen sich hier jeweils in den einzelnen Etagen fest. Während im Keller die destruktiven zerstörerischen Krankheiten zu finden sind, werden die Auswirkungen der Krankheiten nach oben hin immer leichter.

Oben auf dem Dach angelangt herrscht Licht und Lebensfreude.

Lebewesen werden einerseits in eine solche Etage hineingeboren, können beim Krankwerden aber auch durchaus bis nach unten rutschen.Zu Beginn der miasmatischen Therapie schauen wir, in welchem Miasma Sie sich derzeit befinden und begleiten Sie dann mit den entsprechenden homöopathischen Mitteln schrittweise über die einzelnen Treppen durch das Miasmenhaus bis nach oben.

Die miasmatische Therapie wird von uns immer dann angewandt, wenn sich die Krankheiten chronisch festgesetzt haben oder sich durch eine ausgeprägte Destruktivität, wie etwa Krebserkrankungen auswirken.

Auch in der miasmatischen Therapie ist eine ausführliche Anamnese außerordentlich wichtig, damit das zugrundeliegende Miasma richtig zugeordnet werden kann.

Die Behandlungsdauer einer miasmatischen Therapie nimmt im Vergleich zu den Kausal- und Konstitutionstherapien erfahrungsgemäß einen längeren Zeitraum in Anspruch, abhängig von der Tiefe des aktiven Miasmas.

Therapiedauer und Kosten:

  • pro Viertelstunde 19,- Euro
  • Eine miasmatische Erstanamnese dauert ca. 60 bis 90 Minuten
  • Die Dauer der Folgetermine betragen ca. 30 bis 45 Minuten